{"id":118,"date":"2024-03-14T18:39:17","date_gmt":"2024-03-14T17:39:17","guid":{"rendered":"https:\/\/unimog404.de\/wordpress\/?page_id=118"},"modified":"2025-05-05T18:50:03","modified_gmt":"2025-05-05T16:50:03","slug":"namensgebung-des-unimog-404","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/historische-unimog.de\/999\/ur-unimog\/namensgebung-des-unimog-404\/","title":{"rendered":"Erkl\u00e4rung der Unimog-Typenbezeichnungen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-736 size-full alignleft\" src=\"http:\/\/unimog404.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/48DB6D16-E988-4CCA-9F8B-ED7C743952CD-e1710972980375.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"539\" \/><\/p>\n<p>Bei der Namensgebung von Unimog-Fahrzeugen blickt selbst so mancher alte Hase nicht wirklich durch, da sie etwas verwirrend und nicht ganz eindeutig ist und da sie sich zudem zur Jahrtausendwende auch nochmal ge\u00e4ndert hat. Dieser Artikel hier ist der Versuch einer Kl\u00e4rung.<\/p>\n<p><strong>Vorbemerkung:<\/strong><br \/>\nEigentlich ist die Bezeichnung \u201eUnimog\u201c als Abk\u00fcrzung (<strong>Uni<\/strong>versal-<strong>Mo<\/strong>tor-<strong>G<\/strong>er\u00e4t) stets in Gro\u00dfbuchstaben zu schreiben, also \u201eUNIMOG\u201c. Auf dieser Website verzichten wir jedoch darauf, stets diese auff\u00e4llige und den Lesefluss etwas st\u00f6rende Schreibweise zu verwenden.<\/p>\n<p><strong>Bezeichnung der Unimog-Baureihen:<br \/>\n<\/strong>Der erste Serien-Unimog hie\u00df, als er noch bei der Firma Gebr. B\u00f6hringer in G\u00f6ppingen gebaut wurde,\u00a0<em>Unimog 70.200<\/em>\u00a0und wird aufgrund seiner Herkunft heute auch \u201eB\u00f6hringer-Unimog\u201c genannt. Er wurde nur 600 Mal gebaut und ist mittlerweile ein beliebtes Sammlerst\u00fcck. Als\u00a0seine Produktion dann ins Mercedes-Werk Gaggenau umzog, wurde er nur geringf\u00fcgig ver\u00e4ndert und in\u00a0<em>Unimog 2010<\/em>\u00a0umbenannt.\u00a0Alle Unimog danach \u2013 beginnend mit dem <em>Unimog 401<\/em>\u2013 bekamen dann aber eine mit der\u00a0Ziffer 4 beginnende dreistellige Zahl, die die sogenannte\u00a0Baureihe\u00a0spezifiziert, also den Fahrzeugtyp innerhalb der Unimog-Fahrzeugfamilie.<\/p>\n<p><strong>Weitere drei Ziffern f\u00fcr das Baumuster:<br \/>\n<\/strong>Zudem gibt es die sogenannten Bau<strong>muster<\/strong>, also Varianten innerhalb der Bau<strong>reihen<\/strong>, die sich durch den Motor, den Radstand sowie das F\u00fchrerhaus (offen, geschlossen) und manchmal auch in weiteren Punkten voneinander unterscheiden. Diese Baumuster werden durch drei zus\u00e4tzliche Ziffern hinter den drei Baureihen-Ziffern, durch einen Punkt von diesen getrennt, dargestellt.<\/p>\n<p><strong>Sechs Ziffern spezifizieren einen Unimog:<\/strong><br \/>\nDie aus sechs Ziffern bestehende Zahl, mit den ersten drei Stellen f\u00fcr die <strong>Baureihe ( = Typ)<\/strong>, dann einem Punkt, gefolgt von\u00a0dem zweiten Block mit drei Ziffern f\u00fcr das <strong>Baumuster ( = Variante \/ Modell)<\/strong>, spezifizieren in Summe also die genaue Typvariante des Fahrzeugs. \u2026\u00a0Meist stehen diese zus\u00e4tzlichen drei Ziffern aber bei der Benennung des jeweiligen Unimog nicht mit dabei und werden nur in den Unterlagen des Fahrzeugs angegeben. Wenn \u00fcber einen Unimog geschrieben oder gesprochen wird, beschr\u00e4nkt man sich bei der Bezeichnung des Fahrzeugs in der Regel auf \u201e<em>Unimog<\/em>\u201c, gefolgt von der dreistelligen Baureihenzahl, also zum Beispiel \u201e<em>Unimog 404<\/em>\u201c. Alternativ verwendet man aber auch die jeweilige\u00a0\u201eU-Bezeichnung\u201c (Modellname, Verkaufsbezeichnung), auf die gleich noch n\u00e4her eingegangen wird.<\/p>\n<p><strong>Mit diesen sechs Ziffern beginnt auch die Fahrgestellnummer:<br \/>\n<\/strong>Die soeben beschriebenen sechs Ziffern bilden auch den Anfang der Fahrgestellnummer aller Unimog der 4er-Baureihen, deren restliche Ziffern dann die Durchnummerierung der hergestellten Einheiten darstellen, oft auch kombiniert mit Ziffern f\u00fcr das Baujahr. Auch bei den ersten beiden Baureihen Unimog 70.200 und Unimog 2010 beginnt die Fahrgestellnummer mit den Zahlen ihres Namens, ebenfalls gefolgt von einer Durchnummerierung und dem Herstellungsjahr. Im Detail unterscheiden sich die Schemata des Aufbaus der Fahrgestellnummern der historischen Unimog-Baureihen. Diese Details sind den jeweiligen Baureihen-Websites zu entnehmen (siehe Links im Fu\u00dfbereich der Seite), unter dem Men\u00fcpunkt \u201eTypenkunde\u201c.<\/p>\n<p><strong>Manchmal nur eine Stelle nach dem Punkt:<br \/>\n<\/strong>Bei einigen Unimog-Baureihen, zum Beispiel beim Unimog 404, wird manchmal die erste der drei zus\u00e4tzlichen Ziffern f\u00fcr das Baumuster noch mitangegeben bei der Baureihen-Benennung, also zum Beispiel\u00a0<em>Unimog 404<strong>.0<\/strong><\/em> oder <em>Unimog 404<strong>.1<\/strong><\/em>. So werden Baumusterlinien zusammengefasst, also eine Anzahl von Baumustern\/Varianten, die mit der entsprechenden Ziffer beginnen.\u00a0Siehe hierzu auch die <a href=\"https:\/\/unimog404.de\/variantenvielfalt-beim-unimog-404\/\">Typenkunde auf Unimog404.de<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Die zus\u00e4tzlichen\u00a0\u201eU-Bezeichnungen\u201c (Modellnamen):<br \/>\n<\/strong>Zugleich gibt es f\u00fcr jeden Unimog aber auch noch eine mit dem einzelnen Buchstaben \u201e<em>U<\/em>\u201c\u00a0beginnende Bezeichnung, die man auch als eine Art \u201e<strong>Verkaufsbezeichnung<\/strong>\u201c oder \u201e<strong>Modellname<\/strong>\u201c ansehen kann. Bei dieser Bezeichnung folgt dem \u201e<em>U<\/em>\u201c eine Zahl, die bei den Unimog-Baureihen bis etwa zur Jahrtausendwende entweder direkt oder um die letzte Ziffer gek\u00fcrzt die PS-Leistung des Motors angibt. Der <em>U82<\/em>, eine Variante der Baureihe Unimog 404, hat also 82 PS und der <em>U1300L<\/em>, eine\u00a0Variante des Unimog 435, hat 130 PS. Das <em>L beim\u00a0<\/em>U1300L deutet zus\u00e4tzlich auf die Langversion (langer Radstand) des Baumusters\/Modells hin. Bei einigen Baureihen k\u00f6nnen an dieser Stelle auch andere Buchstaben f\u00fcr andere Eigenschaften stehen. Oft wird aber statt \u201e<em>U<\/em>\u201c\u00a0auch \u201e<em>Unimog<\/em>\u201c geschrieben, auch auf den Fahrzeugen selbst. Also zum Beispiel \u201e<em>Unimog 1300L\u201c.\u00a0<\/em>Das ist dann sozusagen die detailliertere Bezeichnung f\u00fcr ein Fahrzeug der Baureihe Unimog 435\u00a0und spezifiziert ihn als das Baumuster 435.115.<\/p>\n<p><strong>Uneindeutigkeit der U-Modellnamen:<br \/>\n<\/strong>Dass in Form dieser soeben erl\u00e4uterten zus\u00e4tzlichen Bezeichnungen sozusagen ein zweiter Name f\u00fcr alle Unimog-Modelle existiert, macht die Sache nicht einfacher. Erschwerend kommt aber auch noch Folgendes hinzu: \u00a0Leider wurden diese Modellbezeichnungen in einigen F\u00e4llen auch mehrfach vergeben, so dass nicht mal die Baureihe des gemeinten Fahrzeugs \u00a0daraus eindeutig ablesbar ist. Beispiel: Abh\u00e4ngig vom genauen Baumuster und der damit einhergehenden Motorisierung wird der Unimog 404 gem\u00e4\u00df dem oben beschriebenen Schema der U-Bezeichnungen auch <em>U80<\/em>, <em>U82<\/em> oder <em>U110<\/em>genannt. Neben dem Unimog 404 existiert aber auch in den Baureihen Unimog 406 (ab 1963), Unimog 416 (ab 1965) und Unimog 413 (ab 1969) jeweils ein Baumuster mit der Bezeichnung\u00a0\u201e<em>U80<\/em>\u201c, weil all diese Fahrzeuge 80 PS haben. Bei einem <em>U80<\/em> kann es sich also um eine von vier verschiedenen Unimog-Baureihen handeln, was nat\u00fcrlich potentiell f\u00fcr Verwirrung sorgt.<\/p>\n<p><strong>Verwechslungsgefahr mit Baureihenbezeichnung:<br \/>\n<\/strong>Zus\u00e4tzlich irritierend ist, dass die herk\u00f6mmlichen Baureihenbezeichnungen in Publikationen \u00fcber Unimog-Fahrzeuge manchmal abgek\u00fcrzt geschrieben werden. Beispiel:\u00a0<em>U 404<\/em> oder <em>U 406 <\/em>als g\u00e4ngige k\u00fcrzere Schreibweise\u00a0f\u00fcr <em>Unimog 404 oder\u00a0<\/em><em>Unimog 406<\/em>. Diese verk\u00fcrzte, zwar nicht offizielle, aber dennoch recht verbreitete Schreibweise, bei der die Zahl hinter dem<em> U die Bau<\/em><strong>reihe<\/strong> angibt, ist dann leicht zu verwechseln mit den eben erl\u00e4uterten U-Bezeichnungen zur Bau<strong>muster<\/strong>-Unterscheidung, bei denen die Zahl hinter dem <em>U<\/em> die PS-Leistung und somit letztlich die Motorvariante innerhalb einer Baureihe angibt. Zu allem \u00dcberfluss beginnen einige der U-Bezeichnungen von neueren Unimog aus der Zeit nach der Jahrtausendwende mit der Ziffer 4, womit ja auch alle Baureihenzahlen anfangen.\u00a0Und zur Kr\u00f6nung sind diese neuen \u201eU-Nummern\u201c seit der Jahrtausendwende teilweise auch noch dreistellig, genau wie die Baureihenbezeichungen, und sie \u00fcberschneiden sich in mindestens einem Fall sogar mit diesen: So gibt es den 2013 erschienenen <em>U427<\/em>, eine Variante der Baureihe Unimog 405. Seit 1988 gibt es aber auch bereits die Baureihe Unimog 427. Abgek\u00fcrzt wird Letzterer manchmal\u00a0<em>U 427<\/em> genannt. Zwar hat man es bei der 2013 erschienenen Variante der Baureihe 405 vermieden, die U-Bezeichnung (also Modellbezeichnung) auf dem Fahrzeug anzubringen und schon gar nicht mit ausgeschriebenem \u201e<em>Unimog<\/em>\u201c, dennoch sind solche Namensgleichheiten nat\u00fcrlich verwirrend.<\/p>\n<p><strong>\u201eU-Bezeichnungen\u201c haben sich bei einigen neueren Modellen dennoch als haupts\u00e4chlich verwendeter Name etabliert:<br \/>\n<\/strong>Die \u201eU-Bezeichnungen\u201c eignen sich durch ihre teilweise Uneindeutigkeit also eigentlich nur wenig zur haupts\u00e4chlichen Benennung von Unimog-Fahrzeugen, sondern allenfalls als Zusatz zur Baureihennummer, zwecks genauer Spezifizierung des Modells. Wobei eine solche genaue Spezifizierung ja aber auch bereits mit den weiter oben beschriebenen insgesamt sechs Ziffern, drei f\u00fcr die Baureihe und drei f\u00fcr das Baumuster, m\u00f6glich ist. Die \u201eU-Bezeichnungen\u201c sind vermutlich eine Idee der Marketing-Abteilung von Daimler, der die sechs Ziffern zu schn\u00f6de oder spr\u00f6de waren. Ob man dabei wirklich ein\u00a0\u201egl\u00fcckliches H\u00e4ndchen\u201c hatte, dar\u00fcber kann man unterschiedlicher Meinung sein. Bei vielen neueren Modellen, bei denen diese U-Bezeichnungen eindeutig sind und nicht auch noch f\u00fcr weitere Baureihen vergeben wurden, haben sie sich jedenfalls dennoch als haupts\u00e4chlicher und zumeist alleine, ohne die Baureihenbezeichnung verwendeter Name durchgesetzt. Das ist zum Beispiel beim <em>U1300L<\/em> der Fall, einer Variante der Baureihe Unimog 435. Mehr zu diesem Nachfolger des Unimog 404 finden Sie\u00a0zugeh\u00f6rigen Baureihen-Website zum <a href=\"https:\/\/historische-unimog.de\/999\/schwere-br2\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Unimog 435<\/a>.<\/p>\n<p><strong id=\"s\">Sonderfall Unimog 404 mit seinem Zusatznamen Unimog-S:<br \/>\n<\/strong>Der Unimog 404 wird auch <strong><em>Unimog-S<\/em><\/strong>\u00a0genannt, wobei das <em>S<\/em> f\u00fcr <em>Sonderfahrzeug<\/em> steht, in Abgrenzung zu den vorherigen Unimog, die f\u00fcr den landwirtschaftlichen Einsatz entwickelt und gebaut wurden, w\u00e4hrend der Unimog 404 explizit als hochgel\u00e4ndeg\u00e4ngiger LKW f\u00fcr das Milit\u00e4r konzipiert wurde. Als erster milit\u00e4rischer Unimog, zudem mit Benzinmotor statt Dieselmotor ausgestattet, au\u00dferdem breiter, l\u00e4nger und schneller als die davor entwickelten Baureihen, war der Unimog 404 aus damaliger Sicht durchaus tats\u00e4chlich ein \u201e<em>Sonderfahrzeug<\/em>\u201c. Zudem begann seine Entwicklung im Jahr 1952 zu einer Zeit, als die mit der Ziffer 4 beginnenden Baureihennummern noch nicht eingef\u00fchrt und zugeordnet waren. \u2026\u00a0Die beiden zur Verf\u00fcgung stehenden Bezeichnungen\u00a0<em>S<\/em> und <em>404<\/em>\u00a0sorgten beim Unimog 404 daf\u00fcr, dass auch die Kombinationen davon Verwendung fanden und bis heute finden, also <em>Unimog S 404<\/em> oder <em>Unimog 404 S<\/em>. Eigentlich ist das \u201edoppelt gemoppelt\u201c, wie man so sch\u00f6n sagt, und daher unn\u00f6tig. Dennoch hat <em>S 404<\/em>\u00a0sogar Einzug in entsprechende Datenbanken gefunden, aus denen anhand der Typschl\u00fcsselnummer der Eintrag der Fahrzeugbezeichnung in den Fahrzeugscheinen generiert wird. Nach Eingabe der Herstellerschl\u00fcsselnummer (HSN) 0009 f\u00fcr Mercedes-Benz und der Typschl\u00fcsselnummer (TSN) 160 in die entsprechenden Systeme bei der Zulassungsstelle wird als Fahrzeugbezeichnung \u201e<em>Unimog S 404.1\u201c<\/em>\u00a0in den Schein eingetragen. \u2026\u00a0\u00a0Im <a href=\"https:\/\/unimog404.de\/stueckzahlaufteilungen-sonderfaelle-spezialfahrzeuge-und-das-namensdurcheinander\/#12\">letzten Absatz<\/a>\u00a0des \u00a0zweiten Teils der Typenkunde unter Unimog404.de wird noch etwas genauer auf die Namensvielfalt beim 404er eingegangen und darauf, wie sie sich beispielsweise in Form der Titel der technische Literatur zu dem Fahrzeug ausdr\u00fcckte (z.B. Betriebsanleitungen) und welche Folgen die vielen Namen auch heutzutage noch bei der Suche nach Informationen im Internet haben.<\/p>\n<p><strong>Neues Namensschema nach der Jahrtausendwende:<br \/>\n<\/strong>Etwa zur Jahrtausendwende wurde dann von dem hier beschriebenen Schema zur Benennung der Unimog-Fahrzeuge abger\u00fcckt. Die Modellpolitik bis dato, mit ihrer gro\u00dfen Fertigungstiefe und zu wenigen Gleichteilen unter den Baureihen, war unrentabel geworden und musste ge\u00e4ndert werden. Gleichzeitig erfolgte die \u00c4nderung des Benennungsschemas. Auch wurde die Produktion des Unimog im Jahr 2002 vom Werk Gaggenau in das Werk in W\u00f6rth verlegt. Seitdem gibt nur noch die Baureihen 437.4 und 405. Als Namenszus\u00e4tze zur n\u00e4heren Spezifizierung kommen folgende 3-Buchstaben-K\u00fcrzel hinzu:<\/p>\n<ul>\n<li>UGN: Unimog-Ger\u00e4tetr\u00e4ger-Neu<\/li>\n<li>UHN: Unimog-Hochgel\u00e4ndeg\u00e4ngig-Neu<\/li>\n<li>LUG: Leichter-Unimog-Ger\u00e4tetr\u00e4ger<\/li>\n<li>UGE: Unimog-Ger\u00e4tetr\u00e4ger-Evolution (Euro6)<\/li>\n<li>UHE: Unimog-Hochgel\u00e4ndeg\u00e4ngig-Evolution (Euro6)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Zahlen der nach wie vor zus\u00e4tzlich verwendeten \u201eU-Bezeichnungen\u201c (Verkaufsbezeichnungen) f\u00fcr die einzelnen Modelle korrelieren im neuen Namensschema in der Regel nicht mehr mit der Motorleistung in PS. Bei einigen Modellen ist man jedoch seit 2014 wieder dazu \u00fcbergegangen, die Leistung in PS in Form der letzten beiden Ziffern der 4-stelligen Zahl doch wieder anzugeben, so zum Beispiel beim U4023, einer Variante des Unimog 437.4 UHE (Baumuster 437.427) mit 230 PS statt den 218 PS des Vorg\u00e4ngers U4000. Die beiden letzten Ziffern geben also einen Zehntel der PS-Leistung wieder. Mit diesen mehrfache \u00c4nderungen des ohnehin bereits mit T\u00fccken versehenen Namensschemas haben die Verwirrungen die davon ausgehen nun endlich ihren vorl\u00e4ufigen H\u00f6hepunkt erreicht.\u00a0\u2026 Siehe zu den neueren Baureihen auch: <a style=\"font-family: var(--global--font-secondary); font-size: var(--global--font-size-base);\" href=\"http:\/\/historische-unimog.de\/999\/ur-unimog\/tabellarische-kurzuebersicht-ueber-alle-unimog-bis-heute\/\">Tabellen &#8211; Alle Unimog-Baureihen bis heute<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>N\u00c4CHSTER ABSCHNITT:<\/strong><br \/>\nIm nun folgenden letzten Abschnitt der Einf\u00fchrung geht es um die grundlegende <strong><a href=\"http:\/\/historische-unimog.de\/999\/ur-unimog\/technik-der-historischen-unimog\/\">baureihen\u00fcbergreifende Unimog-Technik<\/a><\/strong>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei der Namensgebung von Unimog-Fahrzeugen blickt selbst so mancher alte Hase nicht wirklich durch, da sie etwas verwirrend und nicht ganz eindeutig ist und da sie sich zudem zur Jahrtausendwende auch nochmal ge\u00e4ndert hat. 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Vorbemerkung: Eigentlich ist die Bezeichnung \u201eUnimog\u201c als Abk\u00fcrzung (Universal-Motor-Ger\u00e4t) stets in Gro\u00dfbuchstaben zu&hellip; <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/historische-unimog.de\/999\/ur-unimog\/namensgebung-des-unimog-404\/\"><span class=\"screen-reader-text\">Erkl\u00e4rung der Unimog-Typenbezeichnungen<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-118","page","type-page","status-publish","hentry","entry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/historische-unimog.de\/999\/ur-unimog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/118"}],"collection":[{"href":"https:\/\/historische-unimog.de\/999\/ur-unimog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/historische-unimog.de\/999\/ur-unimog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/historische-unimog.de\/999\/ur-unimog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/historische-unimog.de\/999\/ur-unimog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=118"}],"version-history":[{"count":151,"href":"https:\/\/historische-unimog.de\/999\/ur-unimog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/118\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3779,"href":"https:\/\/historische-unimog.de\/999\/ur-unimog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/118\/revisions\/3779"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/historische-unimog.de\/999\/ur-unimog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=118"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}